Die Grundwasserentnahme für Isotopenmessungen ist unkompliziert, sollte aber durch zertifizierte Probenehmer erfolgen. Diesen Service können wir natürlich für Sie übernehmen.
Für Isotopenanalysen benötigen wir je nach Schadstoffkonzentration ein Probenvolumen zwischen 0,1 und 2,0 L. Die Glasbehälter müssen voll befüllt werden bis auf eine kleine Luftblase (<1 mL), um einem eventuellen Platzen bei Temperaturwechsel vorzubeugen. Eine Konservierung der Proben ist notwendig, um die biologische Abbauaktivität zu stoppen.
Untenstehende Tabelle zeigt für verschiedene Substanzklassen die passenden Probenahmebehälter, Probenvolumen, Fixative und nötige Mindestkonzentrationen. Der Transport per Kurier kann bei Raumtemperatur erfolgen.
| Substanz | Behälter | Volumen | Fixativ | nötige
Mindest- konzentration |
| BTEX/PAK | Schottglas, roter Teflondeckel | 0,5 - 1,0 L | NaOH > pH 10 | 3 µg/L |
| LHKW | Schottglas, roter Teflondeckel | 0,5 - 1,0 L | NaOH > pH 10 | 5 µg/L |
| MTBE/TBA | Schottglas, roter Teflondeckel | 0,5 - 1,0 L | Na3PO4 . 12H2O 1% w/v | 5 µg/L |
| Sulfat | Schottglas oder PE-Plastik | 0,2 - 5,0 L | Chloroform 2% v/v | 3 mg/L |
| Nitrat | Schottglas oder PE-Plastik | 0,2 - 5,0 L | Chloroform 2% v/v | 3 mg/L |
| Ammonium | Schottglas oder PE-Plastik | 0,2 - 5,0 L | Schwefelsäure < pH 2 | 3 mg/L |
| Grundwasser | Braunglas DIN 28 | 0,5 - 1,0 L | nicht nötig | keine |
In bestimmten Fällen können andere Probenahmeprotokolle vorteilhafter sein. Die beste Konservierungsmethode sprechen wir mit Ihnen ab.